| 27.06. 2010 "46. Konzert der Künste" |
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46. Konzert der Künste mit dem Notos-Klavierquartett am Sonntag, den 27. Juni Zum 46. Konzert der Künste – dem letzten vor der Sommerpause – lädt die Sparkasse Chemnitz und der Chemnitzer Musikverein am Sonntag, den 27. Juni in das VeranstaltungsCenter der Sparkasse am Moritzhof ein. Zu Gast ist das Notos-Quartett, dessen junge Mitglieder alle noch Studenten deutscher Musikhochschulen sind und die zunächst in verschiedenen Kammermusikgruppen spielten. Seit 2007 widmen sie sich als Notos-Quartett vornehmlich der Klavierquartettliteratur und haben bereits in der kurzen Zeit ihres Bestehens zahlreiche Auszeichnungen und Preise erringen können. Die Beteiligung an internationalen Meisterkursen bedeutender Kammermusikspezialisten half den jungen Musikern ihre hohe Interpretationskunst zu entwickeln. Auf dem Programm des jungen Ensembles, mit Sindri Lederer – Violine, Liisa Randalu – Viola, Florian Streich – Violoncello und Antonia Köster – Klavier, stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Arnold Bax und Robert Schumann. GMD Dieter-Gerhardt Worm beschrieb die Kompositionen mit folgenden Worten: „Das Programm wird eröffnet vom 2. Klavierquartett Es-Dur KV 493 von Mozart, geschrieben 1787 im Überschwang des „Figaro“-Erfolges, das in seinem unbeschwerten, aber auch romantisch expressiven Ausdruck so recht eine helle Sommermusik ist. Kontrastiert wird sie von einem einsätzigen Quartett des Engländers Arnold Bax, der neben Vaughan Williams und Gustav Holst einer der bedeutendsten Komponisten des beginnenden 20. Jahrhunderts ist. Bax lebte einige Jahre in Irland, wo ihn die gälisch-keltische Folklore faszinierte und viele seiner Werke prägt. Er schrieb eine Musik von glühender, spätromantischer Färbung und impressionistischen Naturstimmungen. Das sogenannte Kammermusikjahr 1853 zählt zu den glücklichsten in Robert Schumanns Leben, drei Streichquartette und das berühmte Klavierquartett Es-Dur op. 44 zeugen davon. Im gleichen Jahr schrieb er auch das Klavierquartett op. 47, das unverständlicherweise im Schatten des bekannten Schwesterwerkes steht, obwohl es noch intimer, feiner und poetischer in seiner Haltung ist. Auch dieses Werk ist ein echter Schumann mit den Gegensätzen von impulsivem Drängen und tiefer Versonnenheit, männlicher Kraft und zarter Schwärmerei, entsprechen seiner Doppelnatur, die er selbst als Florestan (der Stürmische) und Eusebius (der Schwärmerische) empfand.“ Vor der Konzertpause wird Georg Felsmann eine Lithographie von Hermann Naumann vorstellen. Diese Lithographie mit dem Titel „Kleider“ aus den Beständen der Sparkasse ist eine von 18 Steinzeichnungen aus einer Sammlung des Dresdner Künstlers. Der Chemnitzer Schauspieler Michael Pempelforth liest Gedichte aus Schumanns Anthologie „Dichtergarten für Musik“. Das Konzert am Sonntag, den 27. Juni beginnt um 11.00 Uhr. Die Vorbestellung von Restkarten zu 10,00 € (ermäßigt 5,00 €) kann nur noch unter der folgenden Rufnummer der Sparkasse: 0371-992112 (Herr Kästner) erfolgen. |