Aktuelles
Schloßteichkonzert am 6. Juni 2010 Drucken
Auch in diesem Jahr wieder Schlossteichkonzerte

Nachdem vergangenen Sonntag die Reihe der Schloßteichkonzerte auf der Schloßteichinsel erfolgreich begonnen hat, werden sich am Sonntag, den 6. Juni um 15.00 Uhr, die Mitglieder der Chemnitzer Akkordeon-Harmonists unter der Leitung von MD Volkmar Thermer präsentieren.
Jedes Jahr nutzen Instrumentalisten verschiedener Genres sowie Sänger und Vokalensembles diese Möglichkeit, um sich einem breiten Publikum vorzustellen.
Deshalb haben sich die Veranstalter entschlossen, der Reihe von Schloßkonzerten in diesem Jahr ein weiteres hinzuzufügen.
Der Eintritt zu diesen Konzerten ist frei.
 
03.05. 2010 Musikclub: Der Regisseur Carl Riha Drucken
Zu Gast im nächsten Musikclub am 3. Mai ist der langjährige Operndirektor des Chemnitzer Opernhauses Professor Carl Riha

Die nächste Folge Musikclub am 3. Mai im Veranstaltungssaal des Chemnitzer TIETZ widmet der Musikverein noch einmal dem 100 jährigem Bestehen des Opernhauses im Jahr 2009.
Ein Drittel dieser Zeit wurde durch den Operndirektor und Chefregisseur Professor Carl Riha geprägt.
Die primäre Verantwortung seiner künstlerischen Arbeit galt dem Werk, egal ob Oper, Operette oder Musical. Aber er kannte nicht nur jede Note des Klavierauszuges, er kannte  auch die technischen Möglichkeiten seines Opernhauses  bis ins Detail.
Besonders wichtig war ihm das andauernde Interesse des Publikums.
Bei der Planung des Spielplans hat er stets auch diesen Bedürfnissen Rechnung getragen, ohne die dem Theater innewohnende Bildungsfunktion zu vernachlässigen.
Als „Verwalter“ des realistischen Musiktheaters – Riha war bis 1957 Assistent von Prof. Walter Felsenstein an der Komischen Oper Berlin – gab er seine Erfahrungen an eine Reihe junger, später bedeutender  Regisseure weiter und formte Generationen von Sängerinnen und Sänger.
In den Dirigenten und Bühnenbildnern hatte er zumeist zuverlässige Partner, so dass viele seiner Inszenierungen außerordentlichen Erfolg hatten, auch über  Sachsen hinaus.
GMD Dieter Gerhardt Worm unterhält sich am 3. Mai um 19.00 Uhr mit Prof. Carl Riha über seine künstlerische Arbeit als Operndirektor, und natürlich werden auch die bedeutenden Inszenierungen des Regisseurs im Mittelpunkt des Gespräches stehen.
Für Mitglieder des Chemnitzer Musikvereins ist der Eintritt für diese Veranstaltung frei. Gäste werden um einen Unkostenbeitrag gebeten.
 
12.04. 2010 Musikclub: Zum 125. Geburtstag von Alban Berg Drucken

Musikclub am 12. April zum 125. Geburtstag von Alban Berg -

Alban Berg und seine "Lyrische Suite"


Vor 125 Jahren wurde der Wiener Komponist Alban Berg geboren. Diesem Jubiläum widmet der Chemnitzer Musikverein seinen nächsten Musikclub am Montag, den 12.  April.
 Als Referenten hat sie mit Dr. Markus Böggemann einen kompetenten Musikwissenschaftler der Universität Potsdam gewonnenen, der sich besonders der „Lyrischen Suite“ des Komponisten zuwenden wird.
Alban Berg war neben Anton Webern einer der Meisterschüler Arnold Schönbergs.
Sein Schaffen, in der Entstehungszeit ebenso umstritten wie das seines Lehrers, zählt heute längst zur klassischen Moderne.
In den Jahren 1925-26  schrieb Alban Berg im Auftrag des Kolisch-Quartettes seine „Lyrische Suite für Streichquartett“.  Die Sätze zwei, drei und vier bearbeitete er später auch für Streichorchester.
Die Komposition ist ursprünglich dem Komponisten Alexander von Zemlinsky gewidmet. In Wirklichkeit spiegelt sie die geheime Liebe Bergs zu Franz Werfels Schwester Hanna Fuchs wider. Darauf weisen zahlreiche autobiografische Details hin, die als Zitate, Zahlensymbolik oder Namensinitialen im Werk enthalten sind.
Der Musikclub am 12. April im Veranstaltungssaal des Chemnitzer TIETZ beginnt um 19.00 Uhr. Für Mitglieder des Musikvereins ist der Eintritt frei.
Gäste werden um einen Unkostenbeitrag gebeten.

 
23.03. 2010 Philharmoniker im Portrait mit dem Solooboisten Volker Braun Drucken
Philharmoniker im Portrait mit Solooboisten und Jazzpianisten Volker Braun
 
Am 23. März veranstaltet der Chemnitzer Musikverein die nächste Folge „Philharmoniker im Portrait“ in der Neuen Sächsischen Galerie.
GMD Dieter-Gerhardt Worm wird sich an diesem Dienstag mit einem  „Wandler zwischen den Musikwelten“ unterhalten, dem Solooboisten der Robert-Schumann-Philharmonie, Volker Braun, der zugleich auch ein begnadeter  Jazz-Pianist ist.
Der 1971 in Zeitz geborene Musiker absolvierte die Hochschule für Musik in Weimar  und schloss  sein Studium sowohl mit dem Konzertdiplom im Fach Oboe als auch mit dem Diplom als Pianist im Bereich Jazz und Pop ab.
Den  Solooboisten Volker Braun führte der Weg als „klassischer“ Musiker zur Jenaer Philharmonie und über die Dresdner Philharmonie im Jahre 2006 nach Chemnitz.
 Aber auch der Jazz ließ ihn niemals los. Eine ausgedehnte Konzerttätigkeit führte den jungen Musiker als gefeierten Pianisten mit den bekanntesten Musikern dieser Musikrichtung zusammen.
Seine Erfahrungen als hervorragender  Jazz-Pianist bringt er heute unter anderem in die 2007 gegründete Big Band der Robert-Schumann-Philharmonie ein.
Mit beiden Instrumenten hat Volker Braun internationale Preise gewonnen. Heute unterrichtet er Studenten im Fach Oboe und junge Jazzer  im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.
Die Veranstaltung „Philharmoniker im Portrait“ in der Neuen Sächsischen Galerie im Chemnitzer TIETZ beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
 
14.02. 2010 "45. Konzert der Künste" Drucken

Konzert der Künste - erfolgreiche Kammermusikreihe in Chemnitz

"45. Konzert der Künste" am 14. Februar, 11.00 Uhr bereits ausverkauft

Seit mehr als zehn Jahren veranstaltet die Sparkasse Chemnitz und der Chemnitzer Musikverein mit den „Konzerten der Künste“ die erfolgreiche Kammermusikreihe in Chemnitz.
Sie erfreut sie sich aus den verschiedensten Gründen besonderer Beliebtheit:

Dem Vorstandsvorsitzenden des Musikvereins, GMD Dieter-Gerhardt Worm, ist es immer gelungen, hervorragende junge Interpreten für diese Konzerte zu engagieren. Einige von ihnen zählen heute zu den bekanntesten Künstlern der jüngeren Generation.
Auch die Auswahl der Kompositionen wurde sorgsam bedacht, sind es doch oft Jubiläen oder Gedenktage von Komponisten oder Ereignissen, die bei der Programmkonzeption eine bedeutende Rolle spielten.
Über Jahre stellte zunächst die bildende Kunst das Bindeglied zu einer weiteren Art der Kunstbetrachtung dar. So konnten namhafte Kunstwissenschaftler, wie über Jahre Herr Werner Ballarin und nun Herr Georg Felsmann, gewonnen werden, die Hörer zudem auf Werke von Künstlern unserer Region aufmerksam zu machen. Das war mitunter ein Gemälde, es konnte eine Grafik, eine Collage oder ein anderes Kunstwerk sein.
Seit dem vorigen Jahr ist nun die Literatur als Kunstrichtung dazugekommen.
GMD Worm hatte die Schauspielerin Elvira Grecki zur Mitwirkung als  Rezitatorin verpflichten können. Entweder als thematische Ergänzung oder durch die gemeinsame Entstehungszeit von Wort und Ton waren auch diese Kunstrichtungen miteinander verbunden.

In diesem Konzertjahr wird es die Literatur betreffend eine Änderung geben. Es werden verschiedene Rezitatoren als Mitwirkende engagiert werden.
Und es wird es gleich in der nächsten Veranstaltung, am Sonntag, den 14. Februar, eine neue Variante für das 45. Konzert der Künste geben:

Mit dem in Chemnitz geborenen Schriftsteller Peter Härtling konnte einer der  bedeutendsten Autoren unserer Zeit gewonnen werden.
Seinen Lesern ist er vor allem als Biograph bekannt. Franz Schubert, Friedrich Hölderlin, Eduard Mörike oder Nikolaus Lenau bildeten  neben Robert Schumann den Mittelpunkt dieser Romane.
Der Roman „Schumanns Schatten“ ist bereits in 8. Auflage erschienen und trägt den Untertitel „Variationen über mehrere Personen“.
Die Kapitel, die in der Heilanstalt Endenich spielen, fußen auf den Berichten von Schumanns behandelnden Arzt, Doktor Richartz.
Dazwischen setzt Peter Härtling einfühlsame Beschreibungen von Begegnungen mit anderen Personen, die Schumann in den verschiedenen Stationen seines Lebens begleitet haben.

Die Veranstalter erinnern mit diesem Konzert an den 200. Geburtstag von Robert Schumann, der sich am 8. Juni jährt.
Aus diesem Grunde ebenfalls eingeladen haben sie den bedeutenden österreichischen Pianisten Franz Vorraber, der sich auch als hervorragender Schumann-Interpret einen Namen gemacht hat. Er konzertierte in österreichischen, deutschen wie europäischen Musikzentren, aber auch in Japan und in den USA.
Der Pianist hat eine große Anzahl hervorragender CD-Aufnahmen produziert, unter diesen auch mit Werken von Robert Schumann.
Franz Vorraber spielt am Sonntag, den 14. Februar um 11.00 Uhr in der Sparkasse am Moritzhof Schumanns „Abegg-Variationen op.1 F-Dur“ und die „Fantasie op. 17 C-Dur“.
Georg Felsmann hat zum in Zwickau geborenen Komponisten Schumann ein Pastell des Zwickauer Künstlers Albert Hennig ausgewählt. Das 1993 entstandene Triptychon trägt den Titel „Komposition.

Leider gibt es für dieses 45. Konzert der Künste am Sonntag, den 14. Februar keine Karten mehr.
Da das Interesse immer sehr groß ist, sollten die Karten für diese Veranstaltungsreihe immer frühzeitig erworben werden.
Karten im Vorverkauf gibt es in den Filialen der Sparkasse Chemnitz.

 
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