Aktuelles
16.01. 2011: 2. Preisträgerkonzert des Violinwettbewerbes der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Drucken
Mit dem 2. Preisträgerkonzert der Ostdeutschen Sparkassenstiftung beginnt der Chemnitzer Musikverein am Sonntag, den 16. Januar um 11.00 Uhr im VeranstaltungsCenter der Sparkasse Chemnitz am Moritzhof sein Jahresprogramm 2011.
Die 1. Preisträgerin des Violinwettbewerbes 2010, Annemarie Gäbler, und ihre Begleiterin, Beste Aydin, werden dieses Konzert gestalten.
Zur Seite steht diesen beiden ein Chemnitzer, nämlich der dreizehnjährige Simon Winkler, der neben mehreren Preisen bei „Jugend musiziert“ im Jahre 2010 den 4. Preis des Violinwettbewerbes der Ostdeutschen Sparkassenstiftung erringen konnte.
Er wird zu Beginn des Konzertes die Ballettszenen op. 100 für Violine und Klavier von Charles-Auguste Bériot spielen.
Die 1. Preisträgerin Annemarie  Gäbler, spielt seit ihrem vierten Lebensjahr Violine. Schon drei Jahre später nahm die heute Zwanzigjährige erstmalig am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil. Seitdem konnte sie zahlreiche Preise erringen. In den letzten Jahren zählte sie zu den Preisträgern dieses Bundesausscheides. Konzerte mit Orchestern und Kammermusikgruppen des Landes Sachsen-Anhalt, Stipendien sowie die Teilnahme an der Förderung von „Yehudi Menuhin Live Musik Now“ unterstützten ihre Ausbildung. Seit Oktober 2009 ist sie Studentin der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar.
Ihre Begleiterin, die 1980 in Ankara geborene Beste Aydin,  studiert ebenfalls an der Weimarer Musikhochschule mit dem Ziel, ihr Konzertexamen zu absolvieren.
Bereits in den Jahren 2006 und 2008 war Annemarie Gäbler Preisträgerin des Violinwettbewerbes der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, und im Jahre 2010 wurde sie die 1. Preisträgerin dieses Wettbewerbes.
Im 2. Preisträgerkonzert, das wie die Konzerte der Künste von der Sparkasse Chemnitz unterstützt wird, erklingen Kompositionen von Louis Spohr, Erwin Schulhoff, Johannes Brahms, u.a.
Karten zum Preis von 10 € und ermäßigt von 5 € erhalten Sie im Vorverkauf oder  am Sonntag, den 16. Januar ab 10.15 Uhr in der Sparkasse am Moritzhof.
 
06.12. 2010 "Frédéric Chopin - wirklich ein Romantiker? Drucken

Chemnitzer Musikverein ehrt Frédéric Chopin zum nächsten Musikclub am 6. Dezember

In diesem Jahr jährt sich der 200. Geburtstag von Frédéric Chopin. Der Chemnitzer Musikverein hat deshalb den Leipziger Musikwissenschaftler Prof. Dr. Helmut Loos eingeladen, der über das Leben und Schaffen des 1809 im damaligen Herzogtum Warschau geborenen Komponisten referieren wird. Als Titel dieses Musikclubs wählte Prof. Loos: „Frédéric Chopin – wirklich ein Romantiker?“.

Auch als Interpret seiner Werke war der Komponist in ganz Europa berühmt. Ob auf Konzerttourneen oder in den Pariser Salons, er begeisterte das Publikum wie die Fachpresse gleichermaßen durch sein phänomenales Spiel.

Chopin komponierte vor allem Klaviermusik in den unterschiedlichsten musikalischen Formen, darunter ganze Folgen von Etüden, Präludien, Walzer, Mazurken, Polonaisen, Nocturnes und Balladen.
Das zweite veröffentlichte Werk (Opus 2) des Künstlers wurde 1831 von Robert Schumann in der „Allgemeinen Musikalischen Zeitung“ rezensiert. Seine Einschätzung lautete: „Hut ab, Ihr Herren, ein Genie“.

Der Musikclub am 6. Dezember findet um 19.00 Uhr im Veranstaltungssaal des Chemnitzer TIETZ statt. Für Mitglieder des Musikvereins ist der Eintritt frei. Gäste werden um einen Unkostenbeitrag gebeten.

 
17. November 2010: Gemeinschaftsveranstaltung zum Bußtag in der Synagoge Drucken
Eine Rose brichst du mir zum Gruß“ heißt der Titel der Gemeinschaftsveranstaltung                    am 17. November in der Synagoge

Wie jedes Jahr laden der Chemnitzer Musikverein und die Jüdische Gemeinde am Bußtag zu einer Gemeinschaftsveranstaltung in den Gemeindesaal der Chemnitzer Synagoge ein. In diesem Jahr gilt das Gedenken den Schriftstellerinnen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts den aufkommenden Antisemitismus, dann die furchtbaren Jahre des Nationalsozialismus und die schwierige Nachkriegszeit miterlebt haben. Zu ihnen gehörten u.a. Else Lasker-Schüler, Hilde Domin, Margarete Susman, Rose Ausländer und Mascha Kaleko.
Ihre Gedichte beschreiben die Sehnsucht nach Frieden, die Heimatlosigkeit, sie erzählen von Sühne, Verfolgung, Trauer, Angst und Glück. In ihnen spürt man aber auch die typisch jüdische Lebensweisheit, den jüdischen Witz und die Gabe, über sich selbst lachen zu können.
Die Veranstaltung am 17. November beginnt um 16.00 Uhr. Der Chemnitzer Schauspieler Michael Pempelforth liest die Texte, die Yankele Kapelle spielt Klezmermusik.
 
14.11. 2010 48. Konzert der Künste Drucken
Die Pianistin Laura Mikkola spielt zum 48. Konzert der Künste
 


Die Sparkasse Chemnitz und der Chemnitzer Musikverein lädt am Sonntag, den 14. November zum 48. Konzert der Künste in das VeranstaltungsCenter am Moritzhof ein. Die hervorragende finnische Pianistin Laura Mikkola, die im vorigen Jahr als Partnerin der Geigerin Nina Karmon zu hören war, begeisterte das Publikum schon damals durch ihr souveränes Spiel.
Laura Mikkola studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und in den  Vereinigten Staaten. Sie musizierte mit vielen Orchestern in  und außerhalb Europas.Von der Kritik wird durch zahlreiche Preise ihr musikalisches Einfühlungsvermögen gewürdigt, das auch in vielen ihrer CD-Einspielungen mit Werken von Chopin, Rachmaninow und ihres Landsmanns Rautavaara u.a. zu hören ist.
Zum Konzert der Künste interpretiert die Pianistin zunächst zwei Kompositionen, die ihr der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara widmete: „Passionata“, entstanden 2003 sowie die Komposition „Narcissus“ von 2007. Danach wird sie die beiden Nocturnes op.27 in cis- Moll und in Des-Dur sowie die Balladen g-Moll, op.23 und f-Moll, op.52 von Frédèric Chopin spielen.
Nach der Pause interpretiert Laura Mikkola die von Robert Schumann  1835 komponierten Klavierszenen „Carnaval op.9“, ein Werk, das  bereits zu den Paradestücken des Pianisten Franz Liszt gehörte.
Die Schauspielerin Caroline Junghanns, seit der Spielzeit 2008/2009 Mitglied des hiesigen Schauspielensembles, liest Texte aus Schumanns Sammlung „Dichtergarten für Musik“.
Vor der Pause wird Georg Felsmann Andreas Stelzers Ölbild mit dem Titel „Nachttraum“ vorstellen.


Das 48. Konzert der Künste beginnt um 11.00 Uhr im VeranstaltungsCenter der Sparkasse. Restkarten zu 10.00 €, ermäßigt zu 5,00 € sind an der Tageskasse erhältlich.

 
01.11. 2010 Musikclub: Beethoven - ein unbekannter Komponist?! Drucken
Beim nächsten Musikclub am 1. November referiert GMD Worm zum Thema:
„Beethoven – ein unbekannter Komponist?!“


Wir kennen Beethoven insbesondere als den Schöpfer großer Sinfonien, in denen die Ideale der französischen Revolution ihren Ausdruck finden. Weniger bekannt ist sein spätes Schaffen. Es sind zumeist Kammermusikwerke, die für Komponisten wie Mahler, Bartok u.a. zu Wegbereitern, ja sogar  richtungsweisend für manchen zeitgenössischen Komponisten wurden.
Die letzten zehn Jahre schrieb Beethoven Werke, die sich deutlich von denen seiner frühen Jahre unterscheiden. GMD Dieter-Gerhardt Worm geht den Ursachen dieser Entwicklung nach. In der Veranstaltungsreihe  Musikclub am 1. November sucht er anhand vieler Hörbeispiele aus weniger bekannten aber dennoch großartigen  Werken des Meisters solche Fragen zu erklären, wie „Weshalb kennen wir das Spätwerk mit  der „Missa solemnis“, den „Diabelli-Variationen“ oder den späten Sonaten und Quartetten so wenig?“, „Warum entstand die 8. und 9. Sinfonie im Abstand von 14 Jahren?“, „Wie hat sich Beethovens Kompositionsstil verändert?“

Der Musikclub am 1. November beginnt um 19.00 Uhr im Veranstaltungssaal des TIETZ.
Für Mitglieder des Musikvereins ist der Eintritt frei. Gäste werden um einen Unkostenbeitrag gebeten.
 
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