Aktuelles
06.02. 2012 Musikclub: "800 Jahre Thomanerchor" Drucken
Musikclub am 6. Februar: "800 Jahre Thomanerchor" - Der einstige Thomaner Gotthold Schwarz im Gespräch mit GMD Dieter-Gerhardt Worm
Ehrengast ist der ehemalige Thomaskantor Hans Joachim Rotzsch
 

Am 20. März 1212 bestätigte Kaiser Otto IV. auf dem Frankfurter Reichstag die Gründung des Klosters zu St. Thomasius durch Friedrich dem Bedrängten. Seither gilt dieses Datum auch als Tag der Gründung der zum Stift gehörenden Klosterschule, die geistlichen Nachwuchs heranbilden sollte. Die Schüler wohnten im Stift und hatten dafür den liturgischen Gesang und andere Aufgaben während des Gottesdienstes zu übernehmen.
Sechzehn Kantoren sorgten und sorgen im Laufe der Geschichte und in der Gegenwart nicht nur für eine hervorragende Chorerziehung und für glanzvolle Konzerte in In- und Ausland. Leipzig entwickelte sich zum Zentrum der protestantischen Kirchenmusikpflege. Die Rundfunk-, Schallplatten und CD-Aufnahmen von Karl Straube bis zum heutigen Thomaskantor Georg Christoph Biller sind ein Zeugnis hierfür.
Im Musikclub am 6. Februar unterhält sich GMD Dieter-Gerhardt Worm mit dem ehemaligen Thomaner, dem Baßbariton und Dirigenten Gotthold Schwarz, über „800 Jahre Thomanerchor“. Er ist einer der drei Jahre älteren Mitsänger des heutigen Thomaskantors. Als Ehrengast zugesagt hat ebenfalls der 15. Thomaskantor, Hans-Joachim Rotzsch.
Der Musikclub am 6. Februar beginnt um 19.00 Uhr im Veranstaltungssaal im TIETZ. Der Eintritt ist frei.
Gäste werden um einen Unkostenbeitrag gebeten.
 
29.01. 2012 "Jüdische Kinder und ihre Lebenswege" Drucken
„Jüdische Schulgeschichten“ - eine Veranstaltung zum Internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 29. Januar stellt die Leiterin des Leipziger Schulmuseums, Elke Urban, ihr im vorigen Jahr erschienenes Buch „Jüdische Schulgeschichten“ vor. Es enthält eine Sammlung von 42 berührenden Interviews. Über sechs Jahre hat sie jüdische Leipziger Bürger, die heute in Israel, in England, in Kolumbien, in Kanada, in Argentinien, in den USA und in der Schweiz leben, nach ihren Erinnerungen an ihre Schulzeit befragt. Die meisten von ihnen waren Schüler der nach dem Leipziger Gemeinde-Rabbiner gegründeten Carlebach-Schule.
Am Sonntag wird sie den in Chemnitz geborenen Justin Sonder befragen, der nach seinem Schulabschluß im Jahre 1941 eine Lehre als Koch begann. Ein Jahr später wurden seine Eltern verhaftet, sie starben im Konzentrationslager, er wurde zur Zwangsarbeit verpflichtet und 1943 selbst nach Auschwitz deportiert, wo er wie durch ein Wunder 16 Selektionen überlebte.
Wenn der heute 86-Jährige Schülern sein Leben erzählt, so zeugen seine Erinnerungen nicht nur von den Greueltaten der Nazis, sondern er berichtet auch von einzelnen Mitbürgern, die dem verwaisten 16jährigen Juden heimlich Hilfe jedweder Art zuteil werden ließen.
Die Jüdische Gemeinde Chemnitz, das Evangelische Forum und der Chemnitzer Musikverein sind die Organisatoren dieser Veranstaltung mit Elke Urban. Im Gemeindesaal der jüdischen Gemeinde, Stollberger Straße 28, wird man diesen interessanten Vortrag am 29. Januar um 16.00 Uhr erleben können, musikalisch umrahmt vom Chor der Jüdischen Gemeinde.
Der Eintritt ist frei.
 
5.12. 2011 "Johann Christian Bach - seine Sinfonien und Opern in ihrer Bedeutung für Mozart" Drucken
Prominenter Bach-Forscher Dr. Michael Maul spricht im Musikclub am 5. Dezember über „Johann Christian Bach – seine Sinfonien und Opern in ihrer Bedeutung für Mozart“
 
 
Am 5. Dezember lädt der Chemnitzer Musikverein wieder zum Musikclub ein. Im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Michael Maul steht dann der jüngste Bach-Sohn, Johann Christian Bach. Dieser war für die musikalische Entwicklung von Wolfgang Amadeus Mozarts von großer Bedeutung.
Nach seinen Mailänder Jahren wurde Johann Christian Bach im Jahre 1762 Musiklehrer der britischen Königin Sophie Charlotte. Große Bedeutung jedoch erlangte er als Komponist und zusammen mit Carl Friedrich Abel als Konzertunternehmer der berühmten „Bach-Abel-Konzerte“.
1764 musizierte Johann Christian erstmalig mit dem 8-jährigen Mozart und Vater Mozart empfahl seinem Sohn, sich mit der gefälligen Musik dieses Londoner Bachs zu beschäftigen. Nach dieser ersten Begegnung konnte man bereits stilistische Einflüsse in den ersten Londoner Sinfonien Mozarts erkennen, und auch in seinen späten Werken sind diese nachzuweisen.
Im Jahre 1765 ebenfalls in London und in Paris im Jahre 1779 kam es zu weiteren Begegnungen der beiden Komponisten.
Im November 2009 referierte Dr. Maul über die Söhne von Johann Sebastian Bach, unter Auslassung dieses Londoner Bachs. Quasi als Fortsetzung wird die Veranstaltung am 5. Dezember diesen Bach-Sohn in den Mittelpunkt rücken. Sie beginnt um 19.00 Uhr im Veranstaltungssaal des TIETZ.
Der Eintritt ist frei. Gäste werden um einen Unkostenbeitrag gebeten.
 
16.11. 2011 Konzert zum Bußtag Drucken
Gemeinschaftsveranstaltung am Bußtag , den 16. November unter dem Titel
„Plädoyer für die Überlebenden“

Auch in diesem Jahr findet am Bußtag, den 16. November, im Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde eine Gemeinschaftsveranstaltung des Chemnitzer Musikvereins, der Jüdischen Gemeinde und des Evangelischen Forums statt.
Im Mittelpunkt steht der amerikanische Schriftsteller Elie Wiesel.
Der 1928 in Rumänien geborene Wiesel gilt neben Simon Wiesenthal als großer Mahner gegen Gewalt, Rassismus, Terrorismus und Antisemitismus. Auch die von ihm gegründete Elie-Wiesel-Stiftung hat sich das Ziel gesetzt, gegen Intoleranz und Ungerechtigkeit in der Welt zu kämpfen. Für dieses große Engagement im Dienste der Verständigung und der Versöhnung erhielt Elie Wiesel u.a. im Jahre 1983 den internationalen Friedenspreis und 1986 den Friedens-Nobel-Preis.
Die Veranstaltung in der Jüdischen Gemeinde, Stollberger Str. 28, beginnt um 16.00 Uhr. Der Schauspieler Marius Marx liest unter dem Titel „Plädoyer für die Überlebenden“ Texte von Elie Wiesel, die sich mit der Aufarbeitung der Zeit dieses schrecklichen Unrechts und Mordens gegen die jüdischen Mitbürger befaßt. Die Texte beschreiben sowohl die zum Teil vergeblichen Hoffnungen der Überlebenden als auch den mitunter unverstandenen Fürsorge- und Wiedergutmachungswille der ehemaligen „Mitwisser“.
Für die musikalische Umrahmung sorgt die Yankele Kapelle.
 
7.11. 2011 Franz Liszt - der erste Europäer Drucken
Nächster Musikclub zum 200. Geburtstag von Franz Liszt am 7. November
mit Prof. Dr. Wolfram Huschk
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Leider hat Frau Dr. Nike Wagner als Referentin des nächsten Musikclubs am Montag, den 7. November kurzfristig abgesagt.
GMD Worm konnte jedoch mit Herrn Prof. Dr. Wolfram Huschke einen hervorragenden Kenner und Spezialisten der Materie gewinnen. Er ist nicht nur seit dem Jahre 2000 Präsident der Deutschen Liszt –Gesellschaft, ehemaliger Rektor der Franz-Liszt-Hochschule für Musik in Weimar, Professor für Musikdidaktik dieser Einrichtung, sondern von ihm wurden auch eine ganze Reihe von Publikationen zu Franz Liszt veröffentlicht.
In Vorbereitung auf das diesjährige Liszt-Jahr erschien im Jahr 2010 im Weimarer Verlag Wolfram Husckes Buch „Franz Liszt. Wirken und Wirkungen
in Weimar“.
Zum Musikclub am 7. November im Veranstaltungssaal des TIETZ wird
Prof. Dr. Huschke über „Franz Liszt – der erste Europäer“ referieren.
Beginn ist 19.00 Uhr. Für Mitglieder des Chemnitzer Musikvereins ist der Eintritt frei. Gäste werden um einen Unkostenbeitrag gebeten.
 
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